Mittwoch, 1. April 2015

Manches

lässt sich einfach nur noch betrunken ertragen. Denn ... kein Alkohol ist auch keine Lösung. Leider ist das keine alltägliche Option. Daher muss ich mich dem Irrenhaus nüchtern stellen.

Betrunken wär mir lieber.
Tät vieles nicht so weh wie im Moment.



Kein Aprilscherz. Leider.

Montag, 23. März 2015

Sinn-Suche

Da sich vieles in meinem beruflichen Umfeld zum negativen verändert hat, und ich mich damit so nicht anfreunden kann und will, habe ich mir so meine Gedanken gemacht. Das Gefühl, ein Versager zu sein, ist immer noch täglich präsent und ich habe noch keinen Dreh gefunden, aus diesem Hamsterrad auszusteigen. Einen neuen Kollegen habe ich immer noch nicht in Aussicht, mein neuer Chef fördert die anderen massiv (Hospitationen, Schulungen, Weiterbildungen) und ich bleibe als Altgediente auf der Strecke.

Einfordern habe ich versucht, bin damit aber gescheitert. Dafür verteilt mein neuer Chef nun meine ursprünglichen Aufgaben an die anderen unter dem Vorwand, mich entlasten zu wollen. Ich habe nie darum gebeten entlastet zu werden. Er schränkt meine Entscheidungsbefugnisse immer weiter ein, ebenfalls mit der Begründung, mich entlasten zu wollen. Er stellt mich komplett auf ein Abstellgleis, weil ich ihn eigentlich mit meiner Berufserfahrung nicht brauche. Was ich ihn aber nie habe spüren lassen. Ganz im Gegenteil. Ich habe immer versucht, mein geballtes Fachwissen an ihn weiter zu geben - um ihm den Einstand in seine Position zu erleichtern. Um die Zusammenarbeit einfacher zu machen für uns beide.

Vor kurzem nun war ich deswegen mit einer guten Bekannten auf einem 2-tägigen Wochenendseminar eines Mentaltrainers. Ich muss zugeben, dass ich mir sehr viel davon erhofft hatte. Vor allem, einen Weg wie ich meine Motivation und meine Zufriedenheit wiederfinde. Nun, weniges ist eingetreten. Leider. Aber es war eine interessante Erfahrung, aus der ich hoffe weiter lernen zu können.

Mein Problem ist leider nur, das ich noch immer nach einem sinnvollen Job suche, in dem ich meine Stärken ausleben kann. Diese weiß ich inzwischen, aber ich bin trotzdem so schlau wie vorher. Denn was findet man schon für einen Job, wenn die Top-5 Stärken so tolle Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Leistungsorientierung, Bindungsfähigkeit, Einzelwahrnehmung und Wissbegier sind? Das sind nun wirklich keine Kriterien, nach denen ein zukünftiger Arbeitgeber sucht. Vor allem – nach was für einer Stelle soll ich suchen ... mit diesen *räusperhüstel* ... „Stärken“ ?

Ich bin verwirrter als zuvor. Und das macht die ganze Sache noch viel schwerer, als sie es bisher ohnehin schon war.

Ich suche nun die Möglichkeit, eine Form von Bildungsurlaub in diesem Jahr machen zu können. Nur leider arbeite ich in einem Bundesland, in dem man darauf keinen Anspruch hat. In Bayern und Sachsen gibt es bis heute keine Pläne für ein Bildungsurlaubs-Gesetz. Somit ist das hier schlichtweg nicht möglich. Man kann selber Urlaub nehmen, aber man darf sich nicht dafür freistellen lassen wie in den anderen Bundesländern. Mal schauen, was mir die Veranstalter zurück schreiben. Vielleicht findet sich ja eine Lösung. Etwas Resturlaub hätte ich noch zur Verfügung.

*grübel*



Montag, 2. Februar 2015

Der Ausgang lehrt, ob die Rose blüht oder der Dorn sticht

Sorry, ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich wie der totale Versager und weiß nicht, wie ich das in den Griff bekommen soll. Man liest sich irgendwann wieder.




Freitag, 30. Januar 2015

Ich bin ein Versager

Vor einigen Tagen hatte ich -mal wieder- ein Vorstellungsgespräch. Um besser vorbereitet zu sein, hatte ich kurz vorher noch einen Termin mit meiner Coachingtante und mich explizit auf dieses Gespräch vorbereiten lassen. Und ich bin auch mit einem guten Gefühl dort hingegangen.

Bis vor einer halbe Stunde hatte ich auch, was den Vorlauf dieses Gesprächs anging, ein wirklich gutes, entspanntes Gefühl. Das Gefühl, dieses Mal alles richtig gemacht zu haben. Mich wirklich gut verkauft zu haben.

Nun.
Offenbar nicht.

Offenbar bin ich einem Trugschluß aufgesessen, da vorhin mein Handy klingelte und die Personalerin mir persönlich absagte. Das übliche "Danke, das sie da waren" und "Es war ein sehr angenehmes Gespräch mit ihnen." Und "Der andere Kandidat hat ein wenig perfekter auf das Anforderungsprofil gepasst" ... Blablabla. Es gab kein Zweitgespräch für mich und, sein wir ehrlich, es ist und bleibt trotzdem eine Absage. Punkt.

Offensichtlich auf ganzer Linie versagt.
Wieder einmal.


Montag, 19. Januar 2015

Wochenendspaziergänge

Meistens, wenn dbMva und ich etwas zu bereden haben, gehen wir spazieren. Es redet sich irgendwie leichter, wenn man so durch die Gegend trabt und nicht gehört werden kann. So auch letzten Sonntag. Meine Coachingtante hatte mir eine Hausaufgabe mitgegeben, die ich SO nicht alleine beantworten konnte. Daher musste eben der Mann an meiner Seite mit ran.

Bei diesem Spaziergang sind wir dann u.a den Riedberg herunter gelaufen zu U-Bahn-Station Kalbach. Von dort aus hat man einen tollen Block über Frankfurt.


Und zu den „Golan-Höhen“ – dem Ben-Gurion-Ring. Ich musste in diesem Zusammenhang übrigens lernen, dass der Ring nicht zu Bonames gehört sondern zu Nieder-Eschbach. Egal. Es sieht trotzdem aus wie eine Trutzburg. Bausünden der Vergangenheit eben.


In Kalbach angekommen bot sich uns dann ein eher seltenes Bild. Auf der Wiese neben der U-Bahn-Station landete der Rettungshubschrauber vom BGU. Und da man eh nichts besseres zu tun hat, als auf die U-Bahn zu warten, die einen nach Hause transportieren soll, dann glotzt man eben.


Die U-Bahn kam jedenfalls schneller als der Notarzt zurück.