Dienstag, 24. September 2013

Bittere Erkenntnis

Mir wurde vor kurzem in einer Mail sehr deutlich mitgeteilt, das (und ich zitiere jetzt wortwörtlich) "meine Urlaubs-/Reiseberichte des Lesens nicht wert wären, in meine Posts zu oft "der Mann an meiner Seite" steht und die Lobeshymnen auf ihn einfach irgendwann zu viel sind". Das war jedenfalls der nette Teil dieser Mail.

Gut, ich könnte jetzt einfach sagen, dann lies es eben halt nicht. Aber da meine Beziehung im Moment das einzige ist, was positiv in meinem Leben verläuft, werde ich einfach nichts mehr (darüber) schreiben und das bißchen an schönem für mich behalten. Dann macht man mir das nicht auch noch kaputt mit solchen Bemerkungen. Ich habe keine Lust, zensieren zu müssen, WAS und wie ich schreiben kann, ohne das irgendwer mault oder meine Gefühlswelt kritisiert.

Von daher herrscht hier jetzt erst einmal Stille.

Vielleicht liest man sich ja irgendwann wieder.

Sonntag, 22. September 2013

Samstag in 4 Bildern - N°30

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Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer
Antoine de Saint-Exupéry


Donnerstag, 19. September 2013

Fundstück aus dem Jahr 2009

Ich habe keine Ahnung, wo ich das damals irgendwo gefunden (und mitgenommen) habe. Aber auf jeden Fall ist es genau das, was ich mir gewünscht - und dann auch tatsächlich "geliefert bekommen" habe.

der mann, den ich lieben werde, wird wissen, dass er mir nur auf gleicher augenhöhe begegnen kann. er wird genießen, in mir eine geistig und intellektuell ebenbütige spielgefährtin gefunden zu haben und sich nicht davor fürchten, sich mit mir zu messen.

der mann, den ich lieben werde, wird mit mir lachen können. sehr viel und sehr oft und auch über dinge, die gar nicht lustig sind und die man zusammen mit tränenerstickter stimme weglacht.

der mann, den ich lieben werde, wird mich trotzig aufstampfen lassen, wenn mir etwas gegen den strich geht. er wird auch zornig sein und verletzt und unfair und nicht perfekt, aber das entscheidende wird sein, dass er bleiben wird. dass er bleiben wird und mit mir reden wird, wenn wir beide unser temperament etwas beruhigt haben.

der mann, den ich lieben werde, wird in mir nicht das material sehen, mit dem man lebenslöcher stopft, sondern er wird mich sehen, mich, wie ich wirklich bin.

der mann, den ich lieben werde, wird mich nicht erziehen wollen zu einem traumbild. der mann, den ich lieben werde, wird also kein lehrer sein.

der mann, den ich lieben werde, wird offen sein für alles, was ich ihm zeigen will, genauso wie ich offen sein werde, für die neue welt, die er mir zeigen wird.

der mann, den ich lieben werde, wird mir ruhe und halt geben, so wie ich ihm ruhe und halt geben werde. er wird aber auch manchmal mit mir durchs leben toben, lachend und mit seitenstechen dinge entdecken, für die zu sehen man all seine verrücktheit zulassen muss.

der mann, den ich lieben werde, wird für mich der schönste mann der welt sein. aber er darf nicht so gut aussehen, dass mir jedes mal, wenn ich ihn ansehe, das herz kurz stehen bleibt und ich starr vor angst werde, ihn zu verlieren.

der mann, den ich lieben werde, wird lebensklug sein und mir die hand entgegenstrecken und mich sachte führen, wenn das leben uns über eine wankende brücke gehen lässt.

der mann, den ich lieben werde, wird meine zärtlichkeit genießen und sich wohlig in meine sinnlichkeit fallen lassen.

der mann, den ich lieben werde, wird mit worten umgehen können, nicht um mich mit ihnen zu täuschen, sondern um sich mir mitzuteilen aus dem inneren bedürfnis heraus, dies so präzise und liebevoll wie nur möglich zu tun.

der mann, den ich lieben werde, wird offen für alle menschen sein, im bemühen, in ihnen den bruder, die schwester zu sehen. er wird das geschehen auf der erde manchmal zornig und voller schmerzen beobachten, aber immer bemüht, trotzdem sachlich zu bleiben und auch zu verstehen, was in anderen herzen vorgeht, sich nicht von hass oder angst vor dem fremden leiten lassen, sich niemals dem anderen überlegen fühlen.

der mann, den ich lieben werde, wird wissen, dass ich ihn für alles, was er ist, liebe und nicht, weil er ein lohnendes geschäft ist, in dem ich meine freiheit und eigenständigkeit gegen ideelle und finanzielle sicherheit eintauschen kann, weil es immer schon so war zwischen frau und mann.

es macht nichts, dass ich den mann, den ich lieben werde, wahrscheinlich nie kennenlernen werde.

aber ich weiß, wie ein mann für mich sein muss, um ihn aus vollem herzen und vollkommen bejahend lieben zu können.


Manchmal werden Wünsche wahr.

Freitag, 13. September 2013

every time you think ist safe

Jedes Mal, wenn ich endlich seelisch so weit ruhig bin, dass ich denke, aus dem Irrenhaus, das sich als „mein Leben“ tarnt, in ein normales Leben zu kommen – haut mir das Universum wieder mal genüsslich einen in die Fresse.

Ich bin es manchmal einfach alles nur noch leid.


Dienstag, 10. September 2013

[smw✪izdd 20dreizehn] - N°1

Bei Kirstin gibt es eine schöne Aktion.

Für alle, die die Aktion noch nicht kennen, neugierig geworden und herzlich zum Mitmachen eingeladen sind, kurz erklärt: Jeden Dienstag interpretieren wir einen vorgegebenen Satz in einem Bild, das wir dann auf unserem Blog posten. Wer mag, kann sich in der Liste eintragen, die ich wöchentlich unter meinen Post hefte, damit wir uns gegenseitig besuchen und neue Blogs kennen und lieben lernen können.

Das Thema dieses Dienstags lautet „Weil ich dich liebe

Was fällt mir dazu ein ?
Als erste ein Lied ein von Marius Müller-Westerhagen. „Weil ich Dich liebe, noch immer und mehr. Weil ich Dich brauche, ich brauch Dich so sehr.“ *singträller* Ein Lied, das mir seit Jahren immer wieder begegnet. Dass ich auch wirklich gerne mag.

Zum anderen der Mann an meiner Seite.
Ich könnte jetzt einen ganzen Roman über ihn schreiben und meine Gefühle für ihn. Aber ich sage es lieber einfach nur mit einem Bild, das eine Besonderheit in meinem (und auch in seinem) darstellt.



Es war das erste Mal, dass ich ein eindeutiges „Ich liebe dich“ bekam. Und dann noch schriftlich.