Innerhalb von 14 Tagen kann (wird) sich viel ändern.
In 2 Wochen werde ich meine Kollegen „verlieren“. Sie geht in Mutterschutz und ich weiß nicht, ob ich sie nach dieser Zeit überhaupt jemals wiedersehen werde. Kein schöner Gedanke. Wir haben uns die letzten 7 Jahre als Team wunderbar ergänzt. Einfach wunderbar.
Ja, natürlich freue ich mich für sie, dass diese Schwangerschaft so ruhig verläuft und dass die Chancen auf ein gesundes Kind sehr groß sind. Ja, ich freue mich wirklich für sie, dass sie nach der Fehlgeburt nun diese zweite Chance bekommen hat.
Und doch . . . ich verliere sie mehr als nur ungern. Es wird eine verdammt harte Zeit einen Nachfolger zu finden, und dann auch noch jemanden, mit die Chemie derart gut stimmt. Das wird sehr, sehr schwer. Und deswegen bin ich traurig.
In 2 Wochen werde ich aber auch mit dem erwiesenermaßen besten Mann der Welt in unseren ersten großen Urlaub fahren. 22 Tage am Stück mit ihm. Nur er und ich. Und das Motorrad. Ich freue mich riesig darauf. Wobei ich nicht weiß, was mich erwarten wird.
Aber zum ersten Mal in meinem Leben habe ich vor einer Herausforderung keine Angst, wie sonst. Er ist bei mir und alles wird gut. Er gibt mir das gute Gefühl der „Sicherheit“ und der Ruhe, das ich immer irgendwie vermisst habe. Und bei keinem meiner bisherigen Partner gefunden bzw. vermittelt bekommen habe.
Als er heute früh gefahren ist, hat er kurz vorher zu mir gesagt, dass er alles eingepackt hätte . . . fast alles. Und das er mich am liebsten jetzt sofort mitnehmen würde. Dass er mich nicht hierlassen wolle.
Ich wäre auch gerne sofort mitgefahren.
Aber die Chance wird es hoffentlich bald für mich ergeben.

























