Es gibt nur Gewinnen und Verlieren,
eines kommt nicht ohne das andere aus.
Janine Weger (*1985), deutsche Aphoristikerin
Da mein Jetzt-Ex irgendwann zwischen dem 29.09 und 12.10.2017 seine Entscheidung für die Trennung von mir getroffen hat, hatte er lange genug Zeit, sich an seine Entscheidung zu gewöhnen und (gut?) weiter zu leben. Ich hingegen bin der Verlierer in dieser Situation. Mir wurde es mitgeteilt und ich muss jetzt damit leben, das ich offensichtlich eine Belastung für ihn war. Er hat gewonnen.
Das idiotischte, das ich momentan mache, ist weiterhin meine DVDs als Iso-Images auf meiner externen Festplatte zu sichern. Angefangen habe ich damit auf Anregung von "ihm". Für unser gemeinsames Boot, für die geplante Auszeit in 1 oder 2 Jahren. Auch das ist aus bekannten Gründen hinfällig. Meine gesamte Zukunft ist hinfällig, meine Träume und Wünsche für die Tonne. Ich stehe jeden Tag vor dem riesigen Scherbenhaufen meines Lebens, bei dem ich nicht weiß von welcher Seite ich anfangen könnte, ihn zusammen zu puzzeln.
Die Medikamente helfen, wie erwähnt, zeitweise. Aber eben nicht im Schlaf. Meine Träume sind seit einigen Tage extrem intensiv - und immer träume ich von IHM. Jeder Traum ist wunderschön, und ich bin glücklich. Doch dann werde ich wach, und die Realität schlägt mir volle Kraft in die Fresse.
Jeden einzelnen verdammten Morgen erwache ich mit einem Schlag in den Magen. Jeden einzelnen verdammten Morgen liege ich im Bett und heule mir die Augen aus. Jeden einzelnen verdammten Tag stehe ich auf mit der Gewissheit, das mein Hirn mir nachts etwas vorgaukelt, das nicht der Realität entspricht.
Jeder einzelne verdammte Tag ist ein Kampf. Ein Kampf gegen die Tränen. Dagegen, nicht noch weiter in das Tal der Tränen abzurutschen. Dagegen, meine Tränen nicht noch öfter in Essen zu ertränken.
Bis jetzt verliere ich auch diesen Kampf.

Ach Scheiße. Fühl Dich gedrückt!
AntwortenLöschenDasselbe hier. Er hat das für sich entschieden und die Untermieterin UND ich sollen jetzt damit leben. Ich kann das noch nicht begreifen und bin völlig schockiert.