Vor ein paar Tagen wurde mir durch den Mann an meiner Seite eröffnet, das seine Mutter mich nicht an Weihnachten dabei haben will. Um genau zu sein hat sie die Feier bei seinem Bruder abgesagt und zu ihnen nach Hause verlegt und mich dann ausgeladen. Meinen Mann zwar auch, aber es tat trotzdem weh. Es hat mich an die Geschichte mit meinem Ex, seinem Vorgänger, erinnert - und den Riesenstreit, den wir deswegen hatten.
Ich habe mich dieses Mal aber zurückgehalten und versucht meinen Schock nicht zu äußern. Gut, meine Tränen ließen sich nur schwer zurückhalten. Ebenso wie das dazugehörige Schniefen. Er bemühte sich dann zwar, mir zu erklären, das sich das auf uns beide bezog weil seine Mutter sich ihre Vorstellung von Weihnachten nicht von uns beiden Weihnachtsmuffeln verderben lassen wollte. Und das seine Eltern mit meiner Vorgängerin auch alleine gefeiert hatten, weil er nichts von dem verlogenen FriedeFreudeEierkuchenMist hält.
Tut trotzdem weh zu erfahren, das man (an diesem Tag) nicht willkommen ist. Ebenso wie es weh tut, vorgeworfen zu bekommen das ich nicht zu ihrem Sohn passen würde, weil ich ihrer Ansicht nach zu "dominant" wäre und ihrem Sohm nicht gut tun würde. Das hat sie zwar nicht mir selber gesagt, sondern zu ihm, aber es hat mich trotzdem geschockt. Ich dachte, ich wäre dieser Familie willkommen.
Aber da habe ich mich wohl getäuscht. Stattdessen werde ich wieder mit einer Mutter konfrontiert, die mich nicht im Leben ihres Sohnes sehen will.
Er hat dann zwar durchgesetzt, das das Weihnachtsessen jetzt doch wieder bei seinem Bruder stattfindet (mit mir), aber ich weiß nicht mehr, was ich darüber denken soll. Ja, er steht auf meiner Seite, ist anderer Ansicht als sie was das "ihm gut tun" angeht.
Aber ich finde es trotzdem scheiße, das er deswegen Stress mit seiner Mutter hat. Weil die mich nicht für Wert genug hält um zu ihrem Sohn zu gehören. Und die sie eben bei so einem Familienfest nicht dabei haben will. Im Gegensatz zu meiner Vorgängerin.
Die wurde für ihren Weihnachtsfimmel geliebt und geachtet. Der man die Motorradklamotten seiner Vaters geschenkt hat, weil sie noch keine hatte und der Vater nicht mehr fuhr. Damit sie dann zum Führerschein entsprechend eingekleidet war.
Die aber auch Minimum 4 Monate im Jahr die Weihnachtsdeko in der Wohnung hängen hatte und nur unter Protest weggeräumt hat. Für die es keinen schöneren Gedanken gegeben hätte, im gleichen Haus oder wenigstens direkt neben seinen Eltern zu leben. Beziehung mit Familienanschluss. Die dann eben auch mal alleine mit den Eltern Weihnachten feierte - ohne ihn.
Stattdessen jetzt eine kleine, schwer übergewichtige, viel zu dominante Frau, die zudem noch ein großer bekennender Weihnachtsmuffel ist und lieber in die Kneipe geht. Die keine Weihnachtsgeschenke möchte, weil sie es als unnötig empfindet. Die lieber Zeit geschenkt bekommt, Zeit mit den Menschen denen sie wichtig ist. Denen nicht als Bild nach außen wichtiger ist, als die eigene Familie.

. . . unglücklich . . .