Donnerstag, 4. Oktober 2012

Meine beste Freundin N°10

So.
Es gibt Ergebnisse.

Der Onkologe hat die gesamten Bilder noch einmal ausgewertet und ist zu dem Ergebnis gekommen, das die Metastasen sich verändert haben. Einer der Herde ist größer geworden, das ist Fakt - nur warum, kann man nicht sagen. Man weiß auch nicht ob das vitales oder totes Gewebe ist.

Somit wird Nate jetzt zur Positronen-Emissions-Tomographie (PET) geschickt. Das ist eine Variante der Emissionscomputertomographie, ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz im Organismus sichtbar macht und damit biochemische und physiologische Funktionen abbildet. So erklärt es zumindest Wikipedia.

Auf deutsch bedeutet es, dass meine Freundin radioaktiv markierte Glucose gespritzt bekommt und der Stoffwechsel der Lebermetastasen gemessen wird. Je nachdem, wie ausgeprägt diese Stoffwechselmessungen sind kann man Rückschlüsse auf die Vitalität des Tumors möglich. Gibt es keinen, ist die Metastase tot. Gibt es einen Stoffwechsel, dann lebt die Metastase. Naja, inkl. aller möglichen Graustufen dazwischen.

Der Onkologe setzt sich jetzt also mit den Untersuchungszentren in München in Verbindung und klärt alles weitere mit denen. Die vom Klinikum rechts der Isar od. Klinikum Großhadern in MUC werden sich dann mit meiner Freundin in Verbindung setzen und geben ihr den Termin, die zu treffenden Vorbereitungsmaßnahmen etc. an und dann wird halt an dem Tag die Untersuchung gemacht. Die Ergebnisse werden dann an den Onkologen geschickt … und der wird sich dann bei Nate melden, bezüglich der weiteren Vorgehensweise

Je nach Ergebnis kommt auch eine medikamentöse Therapie in den Rahmen der Möglichkeiten, die dann gezielt auf die Lebertumore ausgerichtet werden kann. Und somit weitere Chemo's entfallen würden. Das gute wäre auch, das man dann viel zielgerichteter auf den Tumorstoffwechsel einwirken kann. Und so viele der unangenehmen Nebenwirkungen entfallen würden.

Es kann aber auch sein, dass die angezeigten Veränderungen an den Metastasen durch absterbende Zellen verursacht werden, sprich es liegt eine latente Entzündung vor. Aber dafür wird die nächste Untersuchung gemacht. Das bedeuten zwar jetzt erst einmal, dass die Reha verschoben werden muss … aber … so what?! Dann ist das eben so. Hauptsache, es gibt endlich bessere Nachrichten.

Kommentare:

  1. Ich freu mich!
    Eine halbwegs gute Nachricht unter all den Hiobsbotschaften...

    Sag Nate schön Grüße!
    Sie soll stark bleiben...

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  2. Man kann nur weiter hoffen ♥
    LG Sabine

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