Montag, 21. November 2011

Meine beste Freundin

. . . muss ja seit einigen Wochen aufgrund ihrer Not-OP und der daraus resultierenden Diagnose Zervixkarzinom (oder auch Kollumkarzinom) eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie über sich ergehen lassen.

Sie ist inzwischen bei der Halbzeit angekommen und bis zum letzten Wochenende ging es ihr auch soweit gut das sie auch ab und zu Spazierengehen konnte. Und auch gegangen ist.

Nun hat sich die Situation drastisch geändert. Die Nebenwirkungen der Behandlung melden sich mit voller Wucht. Gut, es soll zwar nur kurzzeitige Nebenwirkungen sein, die wieder zurückgehen. Und doch sind sie unangenehm.

Übelkeit, Durchfall, Mineralienmangel, Hautrötungen („Sonnenbrand“), Schmerzen beim Wasserlassen, Müdigkeit, Erschöpfung.

Nichts, was frau freiwillig haben wollen würde.
Und doch ist es die einzige Chance den „miesen, kleinen Drecksack“ (Zitat Nate) auszuräumen und „dafür zu sorgen, dass der es bereut sich in ihr breitgemacht zu haben“ (Nochmal Zitat Nate)

Von daher werde ich heute für sie einkaufen gehen und all das Zeuges holen, das sie nicht schafft zu holen. Und sie fest drücken.

Kommentare:

  1. Mist. Deiner Freundin alles Gute. Weg mit dem Drecksack!

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  2. Deine Freundin ist scheinbar eine Kämpferin. Hut ab! Ich wünsche ihr ganz viel Kraft, das alles durchzustehen und den Drecksack erfolgreich zu vertreiben!!!

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Punkt.

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