Samstag, 7. April 2012

Und wieder Fassungslos (Teil 5)

Und wieder trat Fr.T. in mein Leben. Wieder per SMS. Und wieder saß ich da, fassungslos auf mein Handydisplay starrend.

Falls das nun irgendwem wie ein Déjà-vu-Erlebnis vorkommt, seid beruhigt. Mir nämlich auch. Denn auch dieses Mal war es wieder eine Über-1000-Zeichen SMS, abends um 22:36 Uhr.

"Es tut mir leid, dass ich Dich verärgert hatte und es wäre schön gewesen, wenn ich nicht auf einer Stufe mit diesem Kugelfisch stehen würde, aber ich weiß nicht, was ich tun soll, damit alles wieder so wird wie früher. ich wollte, dass du weißt, das ich dir dankbar bin, [. . .] Leider schaffe ich es nicht, den Wunsch der unsere Freundschaft betrifft abzuschicken. Leb wohl, lass es dir gut gehen, bleib gesund und höre nie auf zu Lachen!"

Verärgert?
Ich bin nicht verärgert.

Sie hat mich nicht verärgert. Sie hat etwas viel schlimmeres getan . . . sie hat mich verletzt. Sie war die größte Enttäuschung meines Lebens. Und das sie das bis heute nicht kapiert hat, zeigt einfach wieder wie wenig sie meine Sorgen und Nöte jemals interessiert haben.

Wie scheißegal ich ihr eigentlich war, grade in dem Moment, als ich eine Freundin am nötigsten gehabt hätte. Ich habe ihre Worte niemals vergessen, die sie mir auf meinem AB hinterlassen hat. Und ich werde sie auch niemals vergessen, so wie ich auch nie vergessen werde in welchem Kontext sie gefallen sind - in welchem Alptraum ich mich damals befunden hatte. Und wie scheißegal ihr all das damals war, wie scheißegal ICH ihr damals war.

Und genau DAS habe ich ihr geschrieben. Zum ersten Mal seit über einem Jahr habe ich dieser Frau geantwortet. Warum, weiß ich nicht, aber ich habe geantwortet.

Tja, und dann kam's . . .
"Ich bin traurig und sogar verwundert darüber, wie du es empfunden hast. Hätte ich gewusst, wie sehr es Dich verletzt, und wäre ich zu dem Zeitpunkt fähig gewesen mehr auf mein Umfeld zu achten, dann hätte ich mich sicherlich ganz anders verhalten. Denn du hast verdient, dass man deine Freundschaft pflegt. Es tut mir sehr leid [. . . ]" BlaBlaBla.

Sie versteht es einfach nicht.
Wahrscheinlich wird sie es auch nie verstehen.

Ich hoffe, ich habe jetzt endlich Ruhe.

Kommentare:

  1. Also für mich klingt es so, als habe sie sehr wohl verstanden... und dass es ihr aufrichtig leid tut, sie dich aber auf deinen Wunsch hin in Ruhe lässt.

    Ich kann deinen Schmerz und deine Wut verstehen... aber ich verstehe auch sie irgendwie.

    AntwortenLöschen
  2. Jemand, der allen ernstes schreibt das er (sie) "verwundert" ist darüber, das man sich im Stich gelassen fühlt wenn es einem wirklich, wirklich beschissen geht - und man einfach Hilfe von einer Freundin braucht ... dem ist nicht zu helfen.

    Sie soll ihr Leben leben und sich aus meinem heraushalten. Ich habe keinen Platz mehr für sie darin.

    AntwortenLöschen

My Blog. My Bedroom. My Rules.
Punkt.

Dieser Blog gehört zu mir, wie meine Fingernägel oder mein Arsch. Hier gibt es vernünftiges, verlässliches, vollkommenes, vielseitiges, verschlafenes, verträumtes, verfressenes, verheultes, verletztes, verführerisches, verrücktes, verliebtes, verpeiltes und manchmal einfach nur bunte Knete und Murmeln im Hirn . . .

Ich freue mich über jeden hinterlassenen Kommentar. Doch. Wirklich. Das zeigt mir, dass ich tatsächlich Leser habe. Kommentare dürfen auch gerne kritisch sein, sowohl hinsichtlich meines Getippsels, als auch meiner Person. Sie dürfen sich gerne auch konträr zu meiner persönlichen Meinung äußern.

ABER: Ich behalte mir mein höchsteigenes Recht vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, wenn ICH sie als beleidigend, verletzend oder politisch unkorrekt o.ä. empfinde. Wem das missfällt, dem steht es frei hier nicht mitzulesen und die Seite zu verlassen. Die Softwarenetwickler haben dafür eine Funktion vorgesehen, die sich oben rechts in der Ecke in Form eines weißen Kreuzes auf rotem Grund findet. Die Benutzung ist kostenlos.