Samstag, 18. Februar 2012

Unverständnis

. . . ist im Moment das in meinem Leben vorherrschende Gefühl. Inzwischen bin ich sicher, das Mr.X mich tatsächlich -bewusst und gezielt- belogen hat letzte Woche, in unserem letzten Telefonat.

Und das tut weh.
Wirklich weh.

Freunde belügen sich nicht.

Aber sind wir Freunde?
Waren wir denn je Freunde?
Waren wir überhaupt irgendetwas?

War irgendetwas überhaupt wahr?
Außer meinen Gefühlen für ihn?

Die, so wie es aussieht, weder erwidert noch akzeptiert worden sind. Die mit Füßen getreten wurden. Die zertreten und beschmutzt vor mir liegen, ohne Chance sie zu richten.

Also werde ich den Scherbenhaufen in meiner Seele wieder einmal zusammenkehren und versuchen mit dem Rest klar zu kommen. Weiter leben, so wie ich es immer getan habe. Weiter atmen. Versuchen nach vorne zu schauen.

Egal wie scheiße es mir wirklich geht.
Einfach weiterleben
Einfach weiter
Einfach.

Irgendwie werde ich einen Weg finden, wieder zu glauben. An mich, meine Gefühle, an Freundschaft, an Ehrlichkeit und Vertrauen. An all die Dinge, die mir wichtig sind. An die ich glaube und die ich auch durch einen Mann nicht in den Schmutz treten lassen will.

Das habe ich nicht verdient.

Der Typ hat mich nicht verdient.
Der Typ hat meine Gefühle nicht verdient.

Warum heule ich dann?

Kommentare:

  1. Liebe Matilda, deine Worte berühren mich sehr.

    "Aber sind wir Freunde?
    Waren wir denn je Freunde?
    Waren wir überhaupt irgendetwas?" und gerade darüber denke auch ich derzeit viel nach. Eine Freundschaft kann man doch nicht einfach wortlos zur Seite legen. Habe ich noch einen Freund? Möchte diese Gedanken gerne verscheuchen, lassen sich aber nicht.

    Lieben Gruß
    morgenrot

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  2. Ja, ich weiß was du meinst. Natürlich kann man eine Freundschaft nicht einfach so bei Seite legen - und doch bin ich im Moment dabei ganu dies zu tun.

    Auch wenn andere Menschen sagen, ich muss doch mit ihm reden, ich muss das doch klären, ich muss, ich muss, ich muss.

    Nein ich muss all das eben nicht.

    Ich muss nur mich, mein Herz, meine Gefühle, meine Seele schützen. Das ist das einzige was mir geblieben ist. Das einzige, was wertvoll für MICH ist muss ich beschützen - sonst muss ich gar nichts.

    Außer essen und atmen.
    Und das geht schon irgendwie.

    Morgenrot, fühl dich gedrückt von mir.

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  3. Danke dir sehr. Ja, da hast du Recht. Keiner muss etwas. Aber wenn ich spüre, dass jemand wertvoll für mich ist, er mir immer viel bedeuten wird, ist es für das Selbst vielleicht auch wichtig, einen harmonischen Abschluss zu finden, um loslassen zu können. Und das wäre vielleicht ein Gespräch.

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  4. Sicher war (ist?) dieser Mann irgendwie wichtig für mich, sonst wären (sind?) diese Gefühle für ihn ja nicht da.

    Aber wenn es nur noch weh tut, ist es keine Liebe mehr. Oder ? Ich habe 2 Jahre Gefühle investiert - und letztendlich (fast) nichts zurückbekommen.

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  5. Vielleicht bei ihm nicht. Aber deine bleibt dir und ich denke, es ist wichtig für sie den richtigen Platz zu finden. Loslassen. So weit die Theorie. Ich selbst bin weit davon entfernt. :-)

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Punkt.

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